Aktuelles

18. 01. 2017
Hinweise für den Einbau von Zweitzählern zur Absetzung von nicht eingeleiteten Abwassermengen oder zur Entnahme aus nicht öffentlicher Wasserversorgung (§ 42 und 43 der jeweils aktuellen Abwassersatzung des AZV Heidelbach)

AZV Heidelbach - Aktuell

18. 01. 2017

Einbau von Zweitzählern zur Absetzung ...


Hinweise für den Einbau von Zweitzählern zur Absetzung von nicht eingeleiteten Abwassermengen oder zur Entnahme aus nicht öffentlicher Wasserversorgung (§ 42 und 43 der jeweils aktuellen Abwassersatzung des AZV Heidelbach)

Es sind grundsätzlich nur geeichte Zähler (Kaltwasser) auf eigene Kosten einzubauen. Die Eichzeit beträgt 6 Jahre.

Die beiden Überwurfmuttern zum Einbau der Zähler müssen eine Möglichkeit (Bohrung) zum Einziehen eines Plombendrahtes aufweisen.

Die Leitungsführung muss bei der Abnahme der Zähler durch den Abwasserzweckverband klar erkennbar sein (keine Überbauungen, Verkleidungen etc.).

Die Zähleinrichtungen sind nach Ablauf der Eichzeit unaufgefordert auszutauschen und erneut abnehmen zu lassen. Die Abnahme ist jeweils kostenpflichtig (siehe aktuelle Kostensatzung).

Bei Einbau von Zählern zur Absetzung nicht eingeleiteter Wassermengen ist darüber hinaus zu beachten:

Es werden grundsätzlich nur innenliegende Zweitzähler, möglichst in einem frostfreien Raum, abgenommen.

Nach dem Zähler muss die Wasserleitung direkt zu einem Außenwasserhahn führen. Leitungsverzweigungen oder zur Wasserentnahme geeignete innenliegenden Anschlussmöglichkeiten sind nicht zulässig.

In unmittelbarer Nähe des Außenwasserhahns dürfen sich keine Schächte, Bodeneinläufe etc. mit Anschluss an das öffentliche Abwassernetz befinden.

Die Zählerstände sind selbstständig bis zum 31.01. des Folgejahres dem Abwasserzweckverband zu melden.

Bei unverhältnismäßig hohen Absetzungsmengen behält sich der AZV Heidelbach eine Einzelfallprüfung vor, sowie entsprechende Kontrollen vor Ort.